M1: Ohne Harz! Korntaler lassen die Ori-Jungs ihr Seepferdchen in der Enz nachmachen

„Schnell, wendig und entschlossen.“, mit diesen drei Attributen betitelt Trainer Daniel Heidecker die Oberriexinger. „Und sie spielen ohne Harz!“, ist die Ergänzung der Mannschaft. Eine Fahrt nach Oberriexingen ist nie angenehm für die kleberverwöhnten  Korntaler.

Aber es hilft alles nichts. Bei schönstem Wetter traf man sich im Herzen Oberriexingens. Nach dem etwas komplizierten CoronaCheckIn.

Bereitete man sich unter den ungewohnten Umständen auf die Partie vor. Ohne Harz und der normalen Bassbeschallung schönster Ballermann- oder H.P.Baxxter-Songs machten sich die Heideckerjungs warm.

Personell musste man auf Shooter Filip Albrecht und Lilienlover Onur Kaldirim verzichten. 

Am Anfang unsicher mit dem neuen Spielgerät lag man nach kurzer Zeit mit 3:1 zurück. Doch eine Zeitstrafe für  und zwei sieben Meter von Schwarz konnten den Vorsprung der Gastgeber egalisieren.

Eine aggressive und starke Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torhütergespann Singh/Bizer brachten die Wende: Über ein 5:8 (Duder/18’), 8:12 (Lovrenovic/23’) konnten die Korntaler vor allem durch ihr Rückzugsverhalten die Oberriexinger im Zaum halten. Zunehmend merkte man die Panik auf der Heimbank. Immer lauter wurde Trainer Schuster und anstelle der Ermutigung, wurden sie immer zögerlicher und ängstlicher.

Zur Halbzeit konnte der TSV den vier Tore Vorsprung verwalten. 

Halbzeitstand 11:15

Kurz nach Beginn der Halbzeit kam der TSV kurz in die Bredouille. Kurz vor der Halbzeit ist Düx bereits zum zweiten Mal getadelt worden und wenig später Standen die Korntaler von Duder nur noch zu viert auf der Platte.

Diese zahlenmäßige Überlegenheit nutzen die Gastgeber aus um den Abstand zu verkürzen (Grau-14:16/35’). 

Doch wieder aufgefüllt arbeitete das Korntaler Abwehrbollwerk wieder unter Hochtouren und die resultierenden Angriffe wurden (bis auf die sieben Meter) vollendet. Mit dem sechs-zu-null-Lauf (14:22/48’) konnte der TSV die Segel in Richtung  Sieg setzten. 

Abgebrüht konnte man den Vorsprung über schnelles Umschaltspiel auf bis zu elf Treffer ausbauen und mit 18:29 den Endstand besiegeln.

„Prunkstück des Abends war die Abwehr! Im Angriff hatten wir einige Defizite die wir für die kommende Partie gegen Mundelsheim aufarbeiten müssen.“, betitelte Heidecker das Spiel.

Torhüter David Bizer brachte es auf den Punkt: „Gewinnen macht einfach mehr Spaß und hier einen Sieg einzufahren unter diesen Umständen doppelt!“.

HOMECOING ist die Überschrift für die kommende Woche. Die Mannschaft spielt das erste Mal am kommenden Wochenende vor heimischen Publikum! Anpfiff 19:00 Uhr.

Zeitstrafen: 4(Oberriexingen)-6(Korntal)

Siebenmeter: 7/4-7/4

Es spielten:
Singh, Bizer;

Schwarz (3(3/3)), Duder (1), Lovrenovic (5), Düx(4(1/0)), Hieber (4), Baumann (6), Langkabel, Reisinger (2(3/1)), Kaiser (2), Wetzel (2)

Trainer: Heidecker
Verantwortlicher: Schnegelsberg

 

Bericht Oberriexingen: https://www.vkz.de/sport/handball/oberriexingen-laesst-sich-schneid-abkaufen/